Kongogruppe Bad Fallingbostel

Herzlich willkommen auf der Website der Kongogruppe, einer Gemeindegruppe der Ev.- luth. St. Dionysius - Kirchengemeinde in Bad Fallingbostel.

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Weihnachtsmärkte in Bad Fallingbostel

Für unsere Projektpartner in der DR Kongo haben wir am ersten Adventswochenende sowohl beim Markt der schönen selbstgemachten Dinge im Martin-Luther-Haus als auch beim vorweihnachtlichen Hüttenzauber in der Vogteistraße eine schöne Geldsumme einnehmen können. Ein großes Dankeschön an alle, die gute "Produktideen" hatten, gebastelt, gesägt, gepinselt, geklebt, genäht, gestrickt, gebacken, gefräst und verkauft haben, und ein ganz großes Dankeschön an alle KundInnen und SpenderInnen. Die Kongogruppe Bad Fallingbostel wünscht eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.

Bild: K. Harjes

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Vorweihnachtlicher Hüttenzauber und Markt der schönen selbstgemachten Dinge in Bad Fallingbostel

Die Kongogruppe Bad Fallingbostel lädt herzlich ein zum Weihnachtsmarkt in der Vogteistraße vom 30. November bis 2. Dezember. Besuchen Sie unseren Stand am Freitag von 15 bis 18 Uhr, am Samstag von 15 bis 18 Uhr und am Sonntag von 14 bis 16 Uhr. Wir sind auch vertreten beim Markt der schönen Dinge im Gemeindehaus am Sonntag nach dem Familiengottesdienst von 12 bis 16 Uhr.

Freuen Sie sich neben Informationen über unsere Projekte in der DR Kongo über Kunsthandwerk und Handarbeiten wie Traumfänger, Holzsterne, Vogelfuttertassenglocken, Tonengel, Rucksäcke, Lavendelkissen, Pulswärmer, Wollsocken, wollige Dreieckstücher, Metallobjekte, Kunstpostkarten und Grußkarten. Der gesamte Erlös ist für die Menschen in Nord-Kivu im Kongo bestimmt.  

Bild: Harjes

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Trotz Angst vor der Ebola - Krankheit und schweren Gefechten zwischen Rebellengruppen und der kongolesischen Armee: Eltern der von der Kongogruppe Bad Fallingbostel unterstützten Schüler in Beni / DR Kongo haben HOFFNUNG, dass ihre Kinder weiter zur SCHULE gehen können

Vom 9. bis 15. September besuchte Mwaka Nasekwa vom Projektpartner PPSPSP die Mitglieder des Pädagogischer Bauernhofs und der Jamii-Bora-Gruppe (Micro-Finanzorganisation) in Beni, um die betroffenen Familien zu trösten und die Team-Mitglieder zu ermutigen. Mwaka und ein Begleiter besuchten drei Grundschulen und mussten feststellen, dass zahlreiche SchülerInnen trotz Aufforderung der Schulen und Gesundheitsbehörden aus Angst vor Ebola noch nicht in die Schulen zurückgekehrt waren. Die beiden Männer nutzten die Gelegenheit, die Eltern über Kontaminationswege und Präventionsmittel in Bezug auf Ebola aufzuklären und konnten erreichen, dass die Kinder wieder zur Schule geschickt werden. Eltern und Kinder nahmen dann am 13. September mit großer Freude Schulmaterial und Schuluniformen in Empfang. Sobald alle SchülerInnen zur Schule zurückgekehrt sind, wird auch das Schulgeld ausgezahlt werden.

Vom Pädagogischen Bauernhof wird berichtet, dass die Mitglieder Auberginen, Amarant, Sojabohnen und Mais anbauten sowie 1000 Eukalyptusbäumchen pflanzten. Zudem werden wieder Meerschweinchen gezüchtet, um die Versorgung mit Eiweiß zu verbessern und zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen. Außerdem haben sich weitere Frauen der Jamii-Bora-Gruppe angeschlossen, die mit Nähen, Stricken und Sticken ihren Lebensunterhalt verdienen wollen.

Eltern, Kinder und Lehrer in Beni / Bundji übermitteln ihren Dank an alle Förderer der Projekte.

Bild: Mwaka Nasekwa

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Hier Kuchen und Kaffee satt, und dort Ebola und brutale Gewalt

Heute vor einer Woche feierte die evangelische Kirchengemeinde in Bad Fallingbostel den vierten Afrikasonntag in Folge. Glück gehabt. Regen am Samstag, Regen am Montag. Trockenes, sonniges Spätsommerwetter am Sonntag. Und, nochmals Glück gehabt, viele interessierte und zufriedene Besucher auf dem Kirchberg. Für diese gab es mittags reichlich zu essen und zu trinken, ein Trommelkonzert von Trokiwa in der Kirche, leise Klänge von Pöllmann und Oehlerking, Kuchen und Kaffee satt, ansprechendes Kunsthandwerk zu kaufen, eine kleine Bilderausstellung im Gemeindesaal sowie Draußenspiele und Malangebote für Kinder. Wer da war, konnte eine gute Zeit haben. Glück gehabt.

Aus der Region um Beni im Nordkongo erreichen uns dagegen zur Zeit keine guten Nachrichten. Plündernde Rebellengruppen verbreiten dort Unruhe und Angst, und nun ist auch noch die gefährliche Ebola-Krankheit ausgebrochen. Pech gehabt. Menschen flüchten. Auch in Bad Fallingbostel leben viele Flüchtlinge aus Afrika, überwiegend junge Männer mit großen Hoffnungen. Werden sie hier, wo wir so viel Glück haben, bleiben dürfen und Arbeit finden, oder werden sie in ihre Heimatländer zurückkehren, wo sie keine Perspektiven für sich sehen?

Dafür, dass junge Menschen, vor allem Mädchen, in ihrer Heimat Bildungsangebote wahrnehmen können und Chancen auf Arbeitsplätze erhalten, setzt sich die Kongogruppe ein. Und so wurde an diesem vierten Kongosonntag wieder gebetet, gesungen und Geld gesammelt, damit hoffentlich demnächst noch mehr als 35 Schülerinnen und Schüler unterstützt werden können. Das nächste Ziel ist es, bis zu 50 Kinder zu fördern, die dann von sich sagen können: Glück gehabt. 

Bild: M.Spiegel, M. Thurow-Sämann

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4. Afrika-Sonntag in Bad Fallingbostel

Hilfe zur Selbsthilfe für Projekte im Kongo

Am 26.August feiert die St. Dionysius-Gemeinde ihren 4. Kongo-Sonntag. Er beginnt um 11 Uhr mit dem Gottesdienst und der Vorstellung der neuen Hauptkonfirmandinnen und - konfirmanden. Der Gospelchor wird zu hören sein, und die Kongo-Gruppe berichtet über ihre Arbeit. Nach der Mittagspause mit Bratwürstchen und Salaten tritt ab 13 Uhr die Trommelgruppe "Trokiwa" aus Schwarmstedt in Aktion. Ab 14:15 Uhr geht es weiter mit dem Duo Pöllmann und Oehlerking. Bei Kaffee, Tee, kalten Getränken und Kuchen kann man von afrikanischen Geflüchteten etwas über ihre Fluchtgründe und -wege erfahren. Für die Kinder ist ein reichhaltiges Spiele- und Bastelprogramm vorgesehen, und die Gruppe wird viele selbst hergestellte Produkte zum Verkauf anbieten. Die Bad Fallingbosteler Künstlerin Margit Thurow-Sämann stellt von Afrika inspirierte Mandalas und Bilder aus Limpopo in Südafrika aus.

Den kongolesischen Partnern wurde wie im vergangenen Jahr ein Visum verweigert, so dass sie der Einladung zu diesem Festtag  leider nicht folgen können. 

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Bild: Rudi Wiedenhöft

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 "Voices of Violence", "Stimmen der Gewalt"

Claudia Schmid, Filmemacherin aus Köln, ist mehrere Monate durch die Demokratische Republik Kongo gereist und hat Frauen in den entlegensten Dörfern der Rebellengebiete getroffen und ihr Vertrauen gewonnen. Sie erzählen zum ersten Mal ihre traumatischen Erlebnisse: wie sie überfallen, verschleppt und misshandelt wurden, wie sie aus den Rebellencamps fliehen konnten und warum die Hölle nach der Rückkehr in die Dörfer weiterging. Die Kongogruppe Bad Fallingbostel möchte darüber informieren, unter welchen unvorstellbar schwierigen Bedingungen Menschen im Ost-Kongo leben. Sie möchte Interesse und Empathie wecken, um Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen und Frauen Wissen, Selbstbewusstsein und finanzielle Mittel zu geben, damit sie und ihre Familien menschenwürdig leben können. Der Film wird am Sonntag, dem 12. August um 17 Uhr im Bad Fallingbosteler Ratssaal gezeigt. Die Regisseurin, Claudia Schmid, wird anwesend sein, und der Eintritt ist frei. (Klaus Harjes)
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Bild: mindjazz

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 "Wir müssen nicht die Flucht, sondern die Fluchtursachen bekämpfen"

Die Kongogruppe Bad Fallingbostel sieht sich mit ihrem Engagement für Projekte in Beni / Bundji in der Demokratischen Republik Kongo durch Aussagen des Deutschlanddirektors der Entwicklungsorganisation One Stephan Exo-Kreischer bestätigt. In der Speaker`s Corner der Walsroder Zeitung vom 5. Juli 2018 schrieb er zutreffend: " Fakt ist: Migration ist Teil der globalisierten Welt. Was wir tun können, ist, dazu beizutragen, dass niemand durch Hunger, Not und Gewalt gezwungen ist, seine Heimat zu verlassen. Wir dürfen unseren Blick nicht nur auf die Länder richten, in denen die Menschen in die Boote steigen, sondern müssen uns auf ihre Heimatländer konzentrieren, in denen sie keine Überlebenschancen oder Perspektiven sehen. Wir müssen gezielt die fragilsten und ärmsten Staaten unterstützen. Dort müssen Investitionen in Bildung, Beschäftigung und Beteiligung getätigt werden."

Die Kongogruppe weist auf ihre nächsten beiden Vorhaben hin, den Film  VOICES  OF  VIOLENCE am 12. August 2018 um 17 Uhr im Ratssaal Bad Fallingbostel und den 4. AFRIKASONNTAG auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostel am 26. August 2018 mit Musikbeiträgen von PÖLLMANN und OEHLERKING sowie der Trommelgruppe TROKIWA. MARGIT THUROW-SÄMANN stellt neue von Afrika inspirierte Bilder aus, die zum Teil im Juni / Juli 2018 in Limpopo in Südafrika entstanden sind. 

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Neues zum Projekt "Scolarisation" aus Beni, DR Kongo

Gerade erreichte die Kongogruppe Bad Fallingbostel der neueste Bericht der Projektpartner. Demnach stieg die Zahl der geförderten Kinder im Jahr 2017/18 von 15 auf 35, davon 26 Mädchen und 9 Jungen. Die Schülerinnen und Schüler haben kürzlich ihre Zeugnisse erhalten, und die Gesamterfolgsquote betrug 80 Prozent, d.h. befriedigend. Von den 12 besten Schülern waren 7 Jungen und 5 Mädchen. Ein Mädchen erreichte die höchste Punktzahl. Die Eltern bringen zum Ausdruck, dass sie sich sehr freuen, dass ihre Kinder von einer qualitativ hochwertigen Ausbildung profitieren. Früher konnten sie ihnen das nicht bieten, weil bewaffnete Gruppen alles geplündert haben. Sie fühlen sich von Menschen guten Willens gesegnet.

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Bild: Mwaka Nasekwa

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Unterstützung für fünf neue Schüler

In der DR Kongo geht das Schuljahr 2017/18 jetzt ins 2.Trimester, und Dank einer  Spende der Kongogruppe Bad Fallingbostel können nun fünf weitere Kinder die Schule besuchen, vier Mädchen und ein Junge. Alle fünf gehen in die Grundschule Lokossa. Insgesamt werden jetzt 35 Schülerinnen und Schüler in  Bundji / Beni unterstützt, von denen 21 diese Schule besuchen, die restlichen 14 gehen in zwei weitere Schulen des Ortes. Die betreffenden Eltern haben nicht gezögert, ihre Anerkennung auszudrücken, und wir wünschen allen Kindern einen erfolgreichen Schulbesuch.


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Bild: Mwaka Nasekwa

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Jamii Bora - ideale Familie

Kongogruppe Bad Fallingbostel - Neuigkeiten von Mwaka Nasekwa zum Pädagogischen Bauernhof und zum Schulprojekt in Bundji in der Demokratischen Republik Kongo

Am 27. Mai fand eine Zusammenkunft aller Eltern, deren Kinder dank der Hilfe aus Bad Fallingbostel die Schule besuchen können, und der Mitarbeiter des Pädagogischen Bauernhofs anlässlich des Besuchs von Papa Mwaka in Bundji statt.

Der Elternvertreter Kambale Mbokani, seine Frau Masika Helena und ihre drei Kinder sind als Flüchtlinge nach Bundji gekommen. Durch den Pädagogischen Bauernhof haben sie nicht nur eine Bleibe, sondern auch einen segensreichen Zufluchtsort und eine neue Lebensperspektive gefunden. Es wurde ihnen ein Stück Land zugewiesen, und in gegenseitiger Hilfe und Beratung haben sie gelernt, Auberginen und Amarant anzubauen. Außerdem wurde ihre Tochter für das Schulbesuchsprogramm ausgewählt.

Frau Kahindo Sekeravithi ist Mutter von 11 Kindern, von denen drei gestorben sind. Sie hat Geld durch den Verkauf von Auberginen verdient und konnte davon Medikamente für ihre Kinder kaufen. Ihre Tochter kann jetzt endlich zur Schule gehen.

Der Lebenstraum von Frau Masika Tsongo ist vorerst geplatzt. Sie wollte durch eine Geflügelzucht ihren Kindern den Schulbesuch ermöglichen, aber alle Hühner im Viertel sind plötzlich an einer Seuche gestorben. Der Pädagogische Bauernhof fängt sie auf.

Die Projektmitglieder sind sehr dankbar für die Unterstützung aus Bad Fallingbostel. Sie wollen die Techniken des Ackerbaus und der Viehzucht noch verbessern, und es fehlen weitere Hacken, Sicheln, Harken, Saatgut für Mais, Soja, Zwiebeln und Tomaten sowie Pflanzenschutzmittel. Sie wollen alles daran setzen, dass letzlich alle Kinder die Schule besuchen können.

Am 27. August findet auf dem Kirchberg in Bad Fallingbostel ab 15 Uhr der 3. Afrikasonntag statt. Angeboten werden ein Gottesdienst, Informationen zu den Projekten, ein Kinderprogramm, viel Musik, ein kleiner Verkaufsstand der Kongogruppe sowie Kaffee und Kuchen und vieles mehr zugunsten der Projekte in Bundji.  Alle Interessierten und besonders auch die Flüchtlinge aus Bad Fallingbostel und den umliegenden Ortschaften sowie dem Ankunftszentrum Oerbke sind herzlich eingeladen.


Bild: Mwaka Nasekwa

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